Science Begabtenförderung
Unverbindliche Übung Interessen – und Begabungsförderung ZIELGRUPPE: Ein Angebot für Schülerinnen und Schüler von 10 bis 14 Jahren, die in den Fächern Physik, Chemie, Biologie besonders begabt und interessiert sind, die Spaß am forschenden Experimentieren haben und die auch Freude am selbsttätigen Wissenserwerb haben. RAHMENBEDINGUNGEN: Die “Lernwerkstatt SCIENCE“ findet einmal wöchentlich statt  Ort: PC-Saal der MS Gratkorn.   INHALTE UND ZIELE: Innerhalb weit gesteckter Themen (z.B. Luft, Auto, Wasser, Fluss, Fledermäuse) entscheiden die Kinder, in welche Richtung sie ihre „Forschungen“ intensivieren wollen.  Exploratives, aktiv entdeckendes und kreatives Lernen soll im Mittelpunkt stehen. Kennenlernen von Forschungseinrichtungen und Begegnungen mit dort tätigen Menschen sollen einen positiven Zugang zu diesen Berufsfeldern ermöglichen.  ANSPRECHPERSON FÜR DAS LEHRERINNENTEAM: Dipl.-Päd. Monika Matscheko, MS Gratkorn
Den Kampf mit Mehl, Salz und Wasser kann man noch ein bisschen erahnen. Zu Beginn des Semesters wollte jede/ jeder unbedingt einen eigenen Vulkan formen. Da musste deren Größen natürlich begrenzt werden.  Nach dem Trocknen wurden die Vulkane bemalt und anschließend lackiert.
An den Beginn meines Berichts stelle ich das, was im Sommersemester nicht beendet werden konnte. Unser zweites, uns im Rahmen des Projektes „Faszination Technik“ zur Verfügung gestellte Gerät zur pH-Wert-Messung im Pansen von Kühen, übergaben wir im November der Landwirtschaftlichen Fachschule Alt-Grottendorf in Graz. Der Pansensensor „Bolus“ wurde der Kuh Rolletta eingesetzt. Hier erzählt uns Herr Dipl.Ing. Matthias Pölzl, dass Rolletta täglich 40 Liter Milch gibt und dass es gerade bei ihr besonders wichtig ist, die pH-Wert-Schwankungen möglichst gering zu halten. Der „Bolus“ soll bei der Entscheidung helfen, wie man die Kraftfutter-Rationen sinnvoll über den Tag verteilt.
Katrin, Julia und Mikaela haben zu Hause einen Versuch vorbereitet, alle Materialien mitgebracht und nun führen sie ihn vor. Es geht ebenfalls um Schaumbildung und eigentlich hat dieser Versuch uns inspiriert, die Vulkane zu bauen. Es war ziemlich mutig, vor der neuen Gruppe ein Experiment vorzuführen.
Hier lernen die SchülerInnen die „Basics“ der Elektrizität, den Umgang mit dem Schaltbrett und den Aufbau einfacher Schaltungen. In dieser Phase verzichten wir fast gänzlich auf Versuchsanleitungen, daher werden immer wieder unterschiedliche Lösungen gefunden. Im übrigen nimmt die Gruppe den Vorschlag etwas Eigenes zu entwickeln sehr gerne an und ist wirklich kreativ.
Verschiedene Stoffe zusammen zu mischen und anschließend wieder zu  trennen bedarf einer genauen Planung der Arbeitsschritte, eines sorgfältigen  Versuchsaufbaus und der Abstimmung der Aktivitäten innerhalb der Gruppe.  Auch müssen Schutzbrillen verwendet werden, was zuerst einmal sehr  ungewohnt ist, dann aber einen spaßigen Aspekt gewinnt. Drei Brillen  übereinander - dreifach geschützt!  Glasröhrchen zu verformen ist eine Sache, die viel Fingerspitzengefühl benötigt, aber noch aufregender ist es, Haarröhrchen herzustellen, da man zum richtigen Zeitpunkt schnell und beherzt die beiden Enden des Glasstabes auseinander ziehen muss. Nur einen einzigen Winkel zu biegen ist bald zu wenig Herausforderung für die kreativen Mädchen und so wird versucht - nach dem Vorbild gebogener Trinkhalme - ein Röhrchen zu einer Schleife zu biegen. Aber sobald sich das Glas zu verdrehen beginnt, ist nichts mehr zu retten.
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